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Spannungsprüfer gehören zur Mindestausstattung einer Elektrofachkraft

 

Spannungsprüfer sind praktische Messgeräte, mit denen das Vorhandensein von Wechselspannung oder Gleichspannung geprüft werden kann. Es gibt sowohl Spannungsprüfer für den unter 1 kV (Kilovolt) liegenden Anwendungsbereich von Niederspannung, als auch für den zwischen 1 kV bis 765 kV liegenden Bereich der Hochspannung. In diesem Beitrag konzentrieren wir uns ausschließlich auf den Bereich der Niederspannung.

Bei einem Spannungsprüfer für Niederspannung wird zwischen drei verschiedenen Varianten unterschieden:

  • Zweipolige Spannungsprüfer (auch Duspol genannt)
  • Einpolige Spannungsprüfer (bzw. Phasenprüfer oder Lügenstift)
  • Berührungslose Spannungsprüfer

Die mit Abstand sicherste und natürlich auch komfortabelste Spannungsprüfung erreichen Sie mit einem zweipoligen Spannungsprüfer. Im folgenden Beitrag möchten wir auf diese Variante von Messgeräten daher ganz besonders eingehen. Aber auch berührungslose Spannungsprüfer haben gewisse Vorzüge und damit durchaus eine Daseinsberechtigung, während von der Verwendung eines Phasenprüfers eher abzuraten ist.

Bevor Sie einen Spannungsprüfer kaufen, möchten wir zunächst häufig gestellte Fragen beantworten und aufzeigen, worauf es beim Spannungsprüfer ankommt.

 

Zweipoliger Spannungsprüfer (Duspol) nach DIN VDE 0682-401

Der zweipolige Spannungsprüfer ist sowohl die professionellste, als auch die am häufigsten eingesetzte Variante unter den Spannungsprüfern. Wie dieser konzipiert sein muss, ist in der VDE 0682-401 (DIN EN 61243-3) zusammengefasst. Gemäß den anerkannten Regeln der Technik gilt alles über 50 V AC und 120 V DC als gefährliche Spannung. Somit muss der zweipolige Spannungsprüfer eine Spannung ab 50 V AC sicher anzeigen. Hierbei ist nicht eine genaue Spannungsanzeige erforderlich, sondern primär dass eine gefährliche Spannung vorhanden ist.

Gemäß aktueller VDE Norm müssen zweipolige Spannungsprüfer darüber hinaus mindestens der Messmittelkategorie CAT III entsprechen. Alle im folgenden Beitrag aufgeführten Modelle erfüllen daher mindestens Die Messkategorie CAT III, viele sogar CAT IV. Eine weitere Anforderung an den Spannungsprüfer ist, dass die Spannungsanzeige ohne eine Bedienhandlung, sowie ohne Batterien funktionieren muss.

Die beliebtesten Modelle im direkten Vergleich

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Fluke T50 zweipoliger Spannungsprüfer Peakttech 1095 Zweipoliger Spannungsprüfer Voltcraft VC65 Zweipoliger Spannungsprüfer Benning Duspol digital Spannungsprüfer Uni-Tech UT18D Zweipoliger Spannungsprüfer Beha Amprobe Gamma Zweipoliger Spannungsprüfer
Modell Fluke FLUKE-T150 Zweipoliger Spannungsprüfer CAT III 690 V, CAT IV 600V Akustik, LCD, LED, VibratioPEAKTECH 1095 – Spannungsprüfer, 12 – 690 V AC/DC, LED-AnzeigeVOLTCRAFT VC 65 Zweipoliger Spannungsprüfer CAT III 1000 V, CAT IV 600V Akustik, LCD, LEDBenning DUSPOL® digital Spannungsprüfer / DurchgangsprüferUT 18D – Spannungsprüfer, 6 – 690 V AC/DC, LCD-Anzeige, RCD-PrüfungBeha-Amprobe 2100-Gamma Spannungsprüfer mit Durchgangsprüfung und Drehfeldrichtungsanzeige, Widerstandsmessbereich und NCV
Preis

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Messkategorie

CAT III 690V
CAT IV 600V

CAT III 690V
CAT IV 600V

CAT III 1000V
CAT IV 600V

CAT III 1000V
CAT IV 600V

CAT III 690V
CAT IV 600V

CAT III 1000V
CAT IV 600V

SchutzartIP64IP64IP64IP65IP65IP64
Wechselspannungsmessung6V - 690V 6V - 690V 12V - 1.000V 1V - 1.000V 6V - 690V 12V - 1.000V 
Gleichspannungsmessung6V - 690V 6V - 690V 12V - 1.200V 1V - 1.200V 6V - 690V 12V - 1.200V 
Wechselstrommessung-----
Gewicht280 g215 g130 g250 g290 g320 g
Breite70 mm52 mm67 mm85 mm85 mm78 mm
Höhe260 mm255 mm205 mm330 mm272 mm280 mm
Tiefe38 mm40 mm27 mm55 mm31 mm35 mm
Preis

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Deswegen werden zweipolige Spannungsprüfer auch DUSPOL genannt

Beim Begriff „Tesafilm“ weiß jeder dass es sich um ein Klebeband handelt und bei einem Foen haben wir natürlich alle sofort einen Haartrockner vor Augen. Wer hingegen im Internet etwas sucht, recherchiert nicht sondern „googelt“. Dies alles sind sogenannte Deonyme, welche wohl jeder von uns bereits einmal gehört oder gelesen hat. Wussten Sie schon, dass „Duspol“ auch so ein Deonym ist?

Der Messgerätehersteller Benning hat seine zweipoligen Spannungsprüfer Duspol getauft. Hierbei unterscheiden wir zwischen dem Duspol digital, Duspol analog und Duspol expert:

Der Begriff Duspol ist also ein eingetragenes Markenzeichen des Herstellers Benning und hat sich auf dem Markt als Deonym durchgesetzt. Dies geht sogar soweit, dass andere Hersteller wie beispielsweise Gossen Metrawatt ihre zweipoligen Spannungsprüfer ebenfalls Duspol nennt. Sucht man hingegen bei Google nach dem Begriff Duspol, werden einem bei weitem nicht nur Spannungsprüfer der Marke Benning aufgelistet.

Merke: Die Begriffe zweipoliger Spannungsprüfer und Duspol betiteln ein und das selbe Produkt. Der einzige Unterschied ist, das zweipoliger Spannungsprüfer der Hauptbegriff und Duspol ein Deonym ist.
aufbau-von-einem-zweipoligen-spannungspruefer

Aufbau von einem zweipoligen spannungsprüfer

Der Aufbau von einem zweipoligen Spannungsprüfer

Zweipolige Spannungsprüfer erkennen Sie stets daran, dass sie aus zwei sogenannten Handhaben bestehen, die mit einer Leitung (7) fest miteinander verbunden sind. Diese Handhaben besitzen jeweils eine Prüfspitze (1), welche auch Prüfelektrode oder Kontaktelektrode genannt wird.

Bei Betrachtung der Beispielabbildung erkennen wir, dass die rechte Handhabe eine Anzeigeeinheit (2) besitzt. Diese Anzeige (Display) ist natürlich je nach Herstellerfabrikat unterschiedlich aufgebaut. In der Abbildung links ist das Modell „Gamma“ von Beha-Amprobe abgebildet, dessen Displayeinheit sowohl eine LED-Stufenanzeige, als auch ein LC-Display besitzt. Es gibt auch preisgünstige Spannungsprüfer, deren Displayeinheit nur aus einer LED-Stufenanzeige besteht. Hierauf gehen wir im nächsten Kapitel detailliert ein.

Schauen wir uns als nächstes die Drucktasten zur Lastprüfung (3) an, welche in beiden Handhaben jeweils einmal verbaut sind. Wenn die beiden Drucktasten (3) nicht gedrückt werden, befindet sich das Gerät im “hochohmigen Modus“ und bietet zusätzliche Sicherheit bei der Prüfung von Spannungsquellen. Die versehentliche Auslösung von Fehlerstromschutzschaltern (FI/RCDs) wird hierdurch vermieden. Wenn beide Tasten gedrückt werden, befindet sich das Gerät im “niederohmigen Modus“, wodurch eine Anzeige von Scheinspannungen durch induktive oder kapazitive Einkopplungen unterdrückt wird.

Ähnlich wie bei anderen Herstellerfabrikaten besitzt das Modell Gamma von Beha-Amprobe einen Multifunktionsschalter (4). Hierüber lässt sich unter anderem der Messwertspeicher (HOLD) ansteuern. Ebenso können Sie hierüber die integrierte Taschenlampe anwählen, die dann eine praktische Messstellenbeleuchtung (5) ermöglicht. Letzteres ist vor allem dafür praktisch, dass Sie an schlecht beleuchteten Messstellen trotzdem den vollen Überblick behalten können. Selbstverständlich sind sowohl ein integrierter Messwertspeicher, als auch eine integrierte LED-Taschenlampe lediglich Zusatzfunktionen. Diese sind praktisch, jedoch nicht ausschlaggebend für die wesentlichen Aufgaben eines zweipoligen Spannungsprüfers und bei weitem auch nicht in jedem Modell verbaut.

Ein Duspol, wie der Spannungsprüfer im Fachjargon auch genannt wird, bietet bei weitem nicht so viele Messfunktionen wie ein Multimeter, jedoch bietet er im direkten Vergleich einen entscheidenen Vorteil. Beide Handhaben bieten nämlich jeweils einen handlichen Griff (6), wodurch sie bei einer Spannungsprüfung perfekt in der Hand sitzen und das Messergebnis im Vergleich zum Multimeter wesentlich bedienerfreundlicher abgelesen werden kann.

 

Der Aufbau einer Anzeige im Detail erklärt

Displayanzeige vom Benning DUSPOL® digital / DUSPOL® expert / DUSPOL® analog

Displayanzeige vom Benning DUSPOL® digital / DUSPOL® expert / DUSPOL® analog

Schauen wir uns nun die Anzeigeneinheit vom zweipoligen Spannungsprüfer im Detail an. Hierzu sollen uns die drei Modelle DUSPOL® digital (1), DUSPOL® expert (2) und DUSPOL® analog (3) des Messgeräteherstellers Benning dienen.

Während die Displayeinheit vom DUSPOL® digital sowohl mit einer LED-Stufenanzeige, als auch mit einem umfangreichen LCD ausgestattet ist, gibt es beim DUSPOL® expert nur eine LED-Stufenanzeige, welche jedoch breiter aufgefächert ist. Beim DUSPOL® analog hingegen kommt neben der LED-Stufenanzeige noch eine Tauchspul-Pegelanzeige zum Einsatz.

Alle drei Varianten haben ihre Vorzüge, auf die wir nun im Detail eingehen.

Displayanzeige mit LED-Stufenanzeige und LC-Display

Der Aufbau einer Displayanzeige beim Benning Duspol digital

Der Aufbau einer Displayanzeige beim Benning Duspol digital Spannungsprüfer

Die LED-Stufenanzeige (1) ist nicht für Messzwecke bestimmt, sondern dient ausschließlich der Anzeige des Spannungsbereiches. Im Falle vom Benning Duspol Digital umfasst die 400 Volt LED der LED-Stufenanzeige den Spannungsbereich von 400 bis 1.000 Volt Wechselstrom und 400 bis 1.200 Volt Gleichstrom. Sollte die gemessene Spannung an den Prüfspitzen L1 und L2 höher als die zulässige Nennspannung sein, wird das Symbol „OL“ im LCD eingeblendet und alle LED´s der Stufenanzeige (1) blinken auf. Diese Überlastanzeige erfolgt beim Duspol Digital ab: 1050 Volt Wechselstromspannung und 1250 Volt Gleichstromspannung.

Die rote ↯ LED (2) dient der Außenleiterprüfung (Phasenanzeige) und leuchtet gemeinsam mit dem ↯ Symbol (6) im LC-Display auf, falls an dem gemessenen Anlageteil der Außenleiter (Phase) einer Wechselspannung vorliegt.

Die grünen LED´s ◄LR► (3) hingegen dienen der Drehfeldanzeige (links/rechts). Eine Linksdrehfolge (Phase L2 vor Phase L1) ist gegeben, wenn die grüne LED „◄“ der Drehfeldanzeige (3) und das Symbol (7) der Drehfeldanzeige im LC-Display aufleuchten. Eine Rechtsdrehfolge (Phase L2 vor Phase L1) hingegen ist gegeben, wenn die grüne LED „►“ der Drehfeldanzeige (3) und das Symbol der Drehfeldanzeige (7) im LC-Display aufleuchten.

Abschließend gibt es im oberen Displaybereich noch die gelbe Ω LED (4). Bei einer erfolgreichen Durchgangsprüfung leuchtet diese LED auf. Sollte sie hingegen blinken, so schlägt der Kabelbruchdetektor Alarm. Rechts daneben finden wir noch den Lichtsensor (5), welcher die Hintergrundbeleuchtung vom LCD automatisch steuert.

Widmen wir uns nun noch den einzelnen Segmenten im LCD. Das ↯ Symbol (6) leuchtet gemeinsam mit der roten ↯ LED (2) bei einer erfolgreichen Außenleiterprüfung auf. Direkt daneben befinden sich die Symbole und der Drehfeldanzeige (7). Rechts daneben sehen wir noch die Symbole für Diodenprüfung (13) und (12), welches zum Vorschein kommt, sobald am Duspol ein Batteriewechsel erforderlich ist.

Über das digitale Anzeigefeld (8) wird der gemessene Wert von entweder Spannung (V) oder Widerstand (kΩ) angezeigt. Im Falle einer Spannung zeigt die VDC/VAC Anzeige (10) hierzu an, um welche Spannungsart, also Gleichspannung oder Wechselspannung, es sich genau handelt. Zusätzlich wird die Frequenz (11) der anliegenden Spannung eingeblendet. Falls es sich hingegen um eine Widerstandsmessung handelt, so wird das kΩ Symbol (14) angezeigt. Über die Polaritätsanzeige (9) wird ausserdem die an der Prüfspitze L2 (+) anliegende Polarität mit + oder – angezeigt.

Displayanzeige mit LED-Stufenanzeige

Der Aufbau einer Benning Duspol expert Displayanzeige

Der Aufbau einer Benning Duspol expert Displayanzeige

Schauen wir uns als nächstes das Model Benning Duspol Expert an, welches in seiner Displayanzeige ähnlich wie viele andere Spannungsprüfer kein LCD, dafür aber eine breiter aufgefächerte LED-Stufenanzeige (1) besitzt. Diese ermöglicht eine Spannungsprüfung ab einer Spannung von AC/DC ≥ 50 V auch ohne Batterien.

Bitte beachten Sie, dass die LED-Stufenanzeige nicht für Messzwecke bestimmt ist, sondern hierüber die Anzeige der anliegenden Spannung erfolgt. Falls die Spannung an den Prüfspitzen L1 und L2 höher als die zulässige Nennspannung sein sollte, blinken alle LED´s der Stufenanzeige auf. Diese Überlastanzeige erfolgt beim Duspol Expert beispielsweise ab AC/DC 1.100 Volt.

Unterhalb der LED-Stufenanzeige finden wir die LED´s der Polaritätsanzeige (2). Hierüber wird die an der Prüfspitze L2 (+) anliegende Polarität mit + oder – angezeigt.

Über die rote ↯ LED (3) wird eine Außenleiterprüfung (Phasenanzeige) ermöglicht. Diese leuchtet auf, sobald über die Prüfspitze der Außenleiter, also die Phase einer Wechselspannung detektiert wird.

Die grünen LED´s ◄LR► (4) sind für die Drehfeldanzeige (links/rechts) konzipiert. Liegt eine Linksdrehfolge vor, leuchtet die linke LED auf. Sollte die rechte LED hingegen aufleuchten, so liegt eine Rechtsdrehfolge vor. Die gelbe LED Ω (5) dient sowohl der Durchgangsprüfung (leuchtend), als auch dem Kabelbruchdetektor (blinkend).

Displayanzeige mit Tauchspul-Pegelanzeige und LED-Stufenanzeige

Der Aufbau einer Displayanzeige vom Benning Duspol analog Spannungsprüfer

Der Aufbau einer Benning Duspol analog Displayanzeige

Bei analogen zweipoligen Spannungsprüfern, wie dem Duspol analog von Benning, kommt ein sogenanntes Tauchspulmesswerk zum Einsatz. Hierbei wird ein Dauermagnet gegen die Kraft einer Feder geradlinig in eine vom gleichgerichteten Strom durchflossene Spule hineingezogen. Durch dieses elektromagnetische Prinzip wird über die Tauchspul-Pegelanzeige (1) der an den Prüfspitzen gemessene Spannungswert angezeigt.

Rechts daneben finden wir die LED-Stufenanzeige (2). Diese ist wie auch bei den digitalen Spannungsprüfern nicht für Messzwecke bestimmt, sondern dient der Anzeige des Spannungsbereiches.

Das LCD wurde in die Displayeinheit integriert, um eine Phasenanzeige, also die Außenleiterprüfung zu ermöglichen. Erscheint auf dem LCD ein „R-Symbol“, liegt am gemessenen Anlagenteil der Außenleiter, also die Phase, einer Wechselspannung.

Über die LED´s der Polaritätsanzeige (4) wird die an der Prüfspitze anliegende Polarität mit + oder – angezeigt.

 

 

 

 

Einpoliger Spannungsprüfer nach DIN VDE 0680-6 (Phasenprüfer/Lügenstift)

Der einpolige Spannungsprüfer, auch Phasenprüfer oder Lügenstift genannt, eignet sich zum Feststellen einer Spannung an einer Leitung, die mit dem 230V-Netz verbunden ist. Im Niederspannungsbereich wurde der Phasenprüfer in der DIN VDE 0680-6 mit Augabe vom April 1977 genormt.

Phasenprüfer im direkten Vergleich

12
Modell Bahco Phasenprüfer 250V (max)Bahco Phasenprüfer 3.5mm
Preis

17,46 €

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Maximale Spannung250 V250 V
Klingendicke0.5 mm0.5 mm
Griff-Ø14 mm16 mm
Grifflänge92 mm90 mm
Länge (Tiefe)170 mm134 mm
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Der Aufbau vom einpoligen Spannungsprüfer

Der Aufbau eines einpoligen Spannungsprüfers

Wie funktioniert ein Phasenprüfer?

Der einpolige Spannungsprüfer besitzt im Gegensatz zum Duspol oder berührungslosen Spannungsprüfer keinerlei elektronische Bauteile zur Spannungserkennung. Er ist, wie auf der Beispielabbildung gezeigt, in einfachster Form von einem Schraubenzieher aufgebaut und misst Spannungen bis zu 250 Volt.

Möchte man beispielweise wissen, auf welchem Pin einer Steckdose Strom fließt, wird der Phasenprüfer nacheinander in beide Pins gesteckt. Hierbei wird beide Male der metallische Kontakt (siehe Beispielabbildung) mit dem Daumen berührt und dadurch ein Stromkreis über den menschlichen Körper zur Erde geschlossen. Liegt Strom an, leuchtet so die Glimmlampe auf.

Die Verwendung von einem einpoligen Spannungsprüfer ist nicht nur äußerst ungenau, sondern kann insbesondere für Laien lebensgefährliche Folgen mit sich bringen! Zögern Sie also nicht, im Zweifelsfall vor der Verwendung eines Phasenprüfers fachkundigen Rat einzuholen oder doch besser eine Elektrofachkraft zu beauftragen. Machen Sie sich in jedem Fall unbedingt auch mit den fünf Sicherheitsregeln vertraut.

Deswegen wird der Phasenprüfer auch Lügenstift genannt

Wie eingangs erklärt, haben Phasenprüfer die Aufgabe Leitungen im 230 Volt Netz auf Spannung zu überprüfen. Häufig lässt sich bei genau so einer Prüfung mit dem Phasenprüfer jedoch keine zweifelsfreie Aussage treffen, ob der Stromkreis nun spannungsfrei ist oder eben nicht.

Zum einen kann die Glimmlampe im Phasenprüfer allein aufgrund von kapazitiver Einkopplungen oder Induktionsspannung im Stromkreis aufleuchten, wodurch die Anzeige dann von nicht erfahrenen Benutzern schnell falsch interpretiert wird. Zum anderen kann das Aufleuchten der Glimmlampe aufgrund zu starker Umgebungshelligkeit oft nicht eindeutig erkannt werden.

Letztlich hängt die Leuchtstärke der Glimmlampe nicht von der Spannung, sondern vom Erdungsverhältnis ab. Mittels Phasenprüfer wird der Stromkreis über den menschlichen Körper zur Erde geschlossen. Hierbei fließt ein sehr kleiner Strom zur Erde, der ausreicht, die Glimmlampe zum leuchten zu bringen.

 

Berührungsloser Spannungsprüfer

Berührungslose Spannungsprüfer, bzw. Phasenprüfer sind eine moderne Bauform von Spannungsprüfgeräten, unterliegen jedoch keiner besonderen Norm. Es sei daher vorab ausdrück gesagt, dass sich berührungslose Spannungsprüfer nicht zum Feststellen einer Spannungsfreiheit in elektrischen Anlagen eignen. Jedoch dienen sie beispielsweise sehr gut als Hilfsmittel um Kabelbrüche zu detektieren.

 

Direkter Vergleich beliebter Modelle

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Modell Beha Amprobe NCV-1040-EUR Berührungsloser Spannungsprüfer CAT IV 1000V Akustik, LEDPEAKTECH 1030 – Spannungsprüfer, 90 – 1000 V ACTestboy 114 Berührungsloser Spannungsprüfer CAT III 1000V LED, VibrationBeha Amprobe NCV-1020-EUR Berührungsloser Spannungsprüfer CAT IV 1000V Akustik, LEDVOLTCRAFT MS-590 Berührungsloser Spannungsprüfer CAT IV 1000V LED, Akustik, Vibration
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Messkategorie

CAT IV 1000V

CAT III 1000V

CAT III 1000 V

--
SchutzartIP65-IP40--
Wechselspannung50 - 1000 Volt50 - 1000 Volt12 - 1000 Volt--
Integrierte Taschenlampe--
Visuelle Spannungsanzeige (LED)--
Akustische Spannungsanzeige (Signalton)---
Ein-/Ausschalter---
Automatische Abschaltung---
Anzeige für entladene Batterie---
Magnetfelderkennung----
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Wie funktioniert ein berührungsloser Spannungsprüfer?

Mit einem berührungslosen Spannungsprüfer können Sie das Vorhandensein von Wechselspannung in beispielsweise Stromleitungen, Schutzschaltern oder Sicherungen prüfen, ohne dass ein direkter elektrischer Kontakt hergestellt werden muss. Eine solche Prüfung eignet sich natürlich auch für Steckdosen, Abzweigdosen und Verlängerungsleitungen.

Dies ermöglicht ein im Spannungsprüfer eingebauter Sensor, der die elektrische Feldstärke in unmittelbarer Nähe des Leiters detektiert. Wird eine elektrische Feldstärke ermittelt, signalisiert das Gerät dies über ein optisches Signal wie eine Leuchtdiode oder ein LC-Display. Je nach Hersteller gibt es auch Modelle, die hierzu noch mit einer akustischen (Piepton) und taktilen (Vibration) Signalisierung ausgestattet sind.

Da ein berührungsloser Spannungsprüfer eine Spannung durch die Kabelisolierung hindurch erkennt, ist es auch möglich, eventuelle Unterbrechungen zu detektieren. Somit ist es ein leichtes, Kabelbrüche in Drähten, Leitungen und Beleuchtungssystemen mit Reihenschaltung aufzuspüren.

Vorteile und Nachteile des berührungslosen Spannungsprüfers

Während einpolige Spannungsprüfer bis maximal 250 Volt messen, haben berührungslose Spannungsprüfer den großen Vorteil, dass Sie meist die Anforderungen einer wesentlich höheren Messkategorie erfüllen. So sind viele Modelle mit der Messkategorie CAT III 1000V oder gar CAT IV 1000V ausgestattet. Hierdurch sind jene berührungslose Spannungstester nicht nur auf die Wohnumgebung begrenzt, sondern für eine Vielzahl an Anwendungen wie beispielsweise auch Industrieanlagen geeignet.

Ein weiterer Pluspunkt vom berührungslosen Spannungstester ist, dass viele Modelle einer hohen Schutzart (z.B. IP65) angehören und somit für den Einsatz im Innen- und Außenbereich geeignet sind.

Aufgrund ihrer kapazitiven Funktionsweise eignen sich berührungslose Spannungstester nur für die Erkennung von Wechselspannung. Gleichspannungen jedweder Höhe werden vom Gerät nicht erkannt. Ferner eignen sich diese Geräte nicht zur Feststellung einer Spannungsfreiheit in elektrischen Anlagen. Wenn überhaupt ist hierfür auf einen zweipoligen Spannungsprüfer oder ein Multimeter zurückzugreifen.

  • Sehr hohe Messkategorie von teilweise bis zu CAT IV 1000V
  • Einsatz oftmals auch in feuchten Einsatzbereichen durch hohe Schutzart möglich
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Nur zur Detektierung von Wechselspannung geeignet
  • Kann und darf nicht zur Erkennung von Spannungsfreiheit genutzt werden